So geht das also. Das Earlybird ist zwar noch nicht in die Jahre gekommen, trotzdem hat es nach sechs Jahren bereits ausgedient. Am St. Galler OpenAir jedenfalls. Viele werden ihm nachtrauern. Vor allem all jene, die sich in den frühen Morgenstunden des Freitags einen Platz Deluxe ergattern konnten und sich für ihre zehn Kollegen zusätzlich breit machten. Den einen freut`s, den andern reut`s. Nun locken die Veranstalter fürs nächste OpenAir 2007 mit einer neuen Aktion. Wieso die Nacht am Hauptbahnhof verbringen und von den Securityleuten weggescheucht zu werden? Warum im Regen vor der Kehrrichtverbrennungsanlage liegen, um am Freitagmittag in Poleposition das Festivalgelände zu stürmen? Weshalb nicht einfach die drei schönsten Tage im Sittertobel um eine Nacht verlängern, richtig mit Party und so? Genau. Für 6000 Nachtschwärmer geht dieser Traum am Donnerstagabend vor der eigentlichen Öffnung des Areals in Erfüllung. Ihre Zelte können sie in der Nähe der Sternenbühne aufstellen, auf ebener Wiese, nehm` ich mal an. Ausser sie feiern bereits um sechs Uhr Abends Party, einige Bars werden sicher geöffnet haben. Die Bühne wird in dieser Nacht ebenfalls gerockt, specially für die 6000 Nachtschwärmer! Nun ja, das Angebot tönt interessant und verlockend. Draussen riecht`s nach Frühling, der Festivalsommer kann nicht mehr fern sein...
Die Frage stellt sich jedoch immer wieder aufs Neue. Wer schafft`s am Samstagmittag auf die OpenAir-Homepage, um sich seinen 4-Tagespass zu ergattern? Nachtschwärmer sollten für einmal früh aufstehen...
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